Das 1x1 der Vorsorge - Altersvorsorge
Doch was braucht man wirklich? Und gibt es nur eine richtige Strategie? Letztere Frage muss wohl eher verneint werden: Oftmals gibt es den einen Königsweg nicht, sondern viele unterschiedliche Optionen, die alle ihre spezifischen Vor- und Nachteile mit sich bringen.
Um die Frage zu beantworten, was man wirklich benötigt, sollte man sich in einem ersten Schritt zunächst einmal einen Überblick über die unterschiedlichen Vorsorgebereiche verschaffen und den individuellen Bedarf analysieren.
Vorsorgebereiche
Klassische Bereiche, in denen im weitesten Sinne eine Vorsorge – also auch eine Absicherung von Lebensrisiken – betrieben werden kann, sind unter anderem folgende: Alter, Gesundheit, Invalidität, Beruf, Tod, Rechtsschutz, Eigenheim und Arbeitslosigkeit.
Wie diese bei Weitem nicht vollständige Auflistung bereits zeigt, gibt es viele Lebensbereiche zu bedenken, wenn man für das eventuelle Eintreten von Lebensrisiken vorsorgen möchte. Dennoch: Entscheidend ist nicht, was es alles gibt, entscheidend ist, was man im individuellen Fall auch wirklich benötigt.
Der individuelle Bedarf
Die Frage, ob man dieses oder jenes Vorsorgeprodukt wirklich benötigt, kann zwar nicht immer unmittelbar mit „ja“ oder mit „nein“ beantwortet werden, man kann und sollte aber zu einem Entschluss kommen können, wenn man auf einer soliden Informationsbasis Abwägungen anstellt.
Hier sollte das allgemeine Risiko und somit der Nutzen des Vorsorgeproduktes den Kosten, welches dieses verursacht, gegenüber gestellt werden. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass kostspieligere Vorsorgearten – wie etwa diejenigen, die im Zusammenhang mit der Altersvorsorge stehen – nachteilig sind.
Ganz im Gegenteil, solange sie auch einen hohen Nutzen – nämlich der Entstehung einer ansehnlichen Zusatzrente im Alter – haben, können sich die Investitionen lohnen.
